Donnerstag, 7. August 2008

Kulturschock

Mir ist das Herz in die Hosentasche gerutscht, als ich zum ersten Mal durch das kleine verschlafene Nest lief. Ich habe mich ja auf vieles gefasst gemacht. Doch so hatte ich es mir schon nicht vorgestellt. Es hat uns beide umgehauen: trostlos, im winterlichen trüb-grauen Kleid & menschenleer.
Seit Philipp angefangen hat zu arbeiten, bin ich einmal ins Zentrum gelaufen - eine Stunde über den Bluff Hill zu Fuss. Um 17h stand ich vor geschlossenen Läden, keine Menschenseele mehr auf der Strasse. Mittlerweile war es dunkel geworden. Ich suchte mir einen trockenen Unterschlupf im Starbucks Cafe bis Philipp mich mit Schliessen des Cafes um 18h abholte. Etwas mehr Lebendigkeit wäre schön. Ob im Sommer mehr los ist? Ich versuche mich hier tapfer durch die ersten Wochen zu schlagen und beisse auf alle Zähne.

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