
Wir sind in einem schmucken Appartement im alten Hafen einquartiert - wie alle anderen ABB Mitarbeiter aus Turgi. Wohlfühlfaktor gleich 10. Stilsicher eingerichtet mit Blick auf die Fischerboote. Kreischende Möwen drehen morgens ihre Runden, eine Meeresbrise säuselt um die Nase. Bis unsere Möbel am 12. September hier im Hafen eintreffen, werden wir hier bleiben.
Wohlfühlfaktor bei Polartemperaturen
Wir haben es uns häuslich und warm eingerichtet. Es ist ja Winter (15 C am Tag, in der Nacht 5 C) und das Appartement verfügt über keinerlei Heizung. Polarstürme aus der Antarktis fegen nachts um die Ecken. Richtig winterlich halt. Die Fenster sind schlecht isoliert. So wärmen wir uns durch die Polarnächte: mit Öloffen von Philipps Mitarbeiter, offenem Backoffen, Bettflasche und warmer kleiner Laurin in unserer Mitte. Alles ist mehr für den Sommer ausgerichtet, scheint mir. Alles in allem billig gebaut, aber doch erdbebensicher. 2 Erdbeben brachten unser dünnen Gibswände zum Vibrieren. Mitten in der Nacht fingen Philipp und ich an zu diskutieren: Sturmböe oder Erdbeben?
Philipp hat sich 2 Tage zum Eingewöhnen, Ankommen und Einrichten Zeit genommen bevor er mit seinem neuen Job als Global Sales Intergration Manager für ABB New Zealand startet.


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