

Gingerbread macht süchtig. Viele von Euch werden es kennen: ein Ingwerkeks, in der Konsistenz knusprig wie ein Willisauer Ringli, im Geschmack dem Lebkuchen am Nächsten.
Beim Stöbern im Internet ist mir ein altes Buchcover vom englischen Märchen des «Gingerbread man» in die Hände gefallen.
Eine alte Frau möchte einen gingerbread man backen. Dieser macht sich jedoch selbstständig und hüpft beim Öffnen des Backofens einfach heraus und läuft davon. Die alte Frau versucht ihn zu fangen, doch dieser verhöhnt sie nur lachend: “Run, run as fast as you can. You can’t catch me. I’m the Gingerbread Man.” Ebenso ergeht es Kuh, Ente und Pferd, die den Gingerbread Man gern anknabbern würden.
Schließlich trifft der Gingerbread Man auf den listigen Fuchs, der vorgibt, ihn nicht wie die anderen fressen zu wollen, sondern nur seine Freundschaft zu begehren. Als sich der Gingerbread Man nun vertrauensvoll auf den Kopf des Fuchses setzt, um so trockenen Fußes einen Fluss zu überqueren, geht er in die Falle des Fuchses, der ihn frisst. And that’s the end of the Gingerbread Man.
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